Animation Unplugged 2017 in Potsdam

1. February 2017

Animation Unplugged 2017 in Potsdam

1. February 2017

Animation Unplugged 2017 in Potsdam

Eine Woche an der Filmuniversität in Babelsberg

Sie ist die älteste und grösste Filmhochschule Deutschlands und seit 2014 die einzige im Universitätsrang (siehe Wikipedia). In dieser Woche hatten wir das Glück, mit einigen Bacholer- und Master- StudentInnen dieser Schule zusammen zu animieren. Im Endeffekt haben fast alle alleine gearbeitet, aber Teamarbeiten wären möglich gewesen (nächster Jahrgang: traut euch und macht was zusammen!). Aber nichtsdestotrotz haben wir die StudentInnen dieser Universität gut kennengelernt. Gemeinsam haben wir das Mensaessen für 2.50 Euro gegessen (2.50 Euro mit Dessert und vier Menus zur Auswahl zwei davon kosten sogar nur 1.60 Euro!!!!!!!!!!!!), das ist auch der Grund, warum ihr oben ein Foto von einer nicht so liebevoll zubereiteten Mahlzeit sehen könnt.

Von Montag bis Samstag hat der eigentliche Workshop stattgefunden, alle sind jedoch schon samstags angereist, um ihre Unterkünfte / Couchsurfbuddies kennenzulernen. Am Montag haben wir eine spezielle Methode von Ideenfindung kennengelernt und angewandt. Sie hat viel mit Schreiben zu tun, wer mehr wissen will, kann nächstes Jahr hingehen. Von Dienstag bis Freitag konnten wir animieren. Der Auftrag war: So schnell wie möglich fertig werden, damit die FilmmusikstudentInnen das Video vertonen können. Danach, wenn das Video fertig war, konnten wir uns entspannt zurücklehnen und die Premiere unserer Kurzfilme im riesigen Kinosaal auf uns zukommen lassen. Ach übrigens: Jürgen hat sich auch mal kurz blicken lassen am Freitag, er hat sogar gelächelt!

Noch nennenswert an diesem Workshop ist, dass die Dozenten offen für verschiedenste Techniken sind. Das heisst, sie tun alles, um zu ermöglichen, dass ihr euch austoben könnt. Wir konnten von traditioneller Animation bis hin zu TV Paint gehen (TV solltet ihr aber bereits beherrschen, sonst reicht die Zeit nicht). Unter den Filmen gab es auch Animation mit Sand und Öl auf Glas.

Zusammen mit allen Beteiligten der Filme (Animatoren, Filmmusiker, Dozenten und Interessenten) wurden die kurzen Filme zweimal im Kino geschaut bei Getränken und salzigen Snacks. Als alle Filme begutachtet wurden, war es schon sehr spät und die braven Schweizer gingen alle schlafen. Auch mal kurz hat sich Jürgen am Freitag blicken, er hat sogar gelächelt!

Der Workshop in Babelsberg ist wärmstenst zu empfehlen. Wir freuen uns bereits auf ein Wiedersehen mit den neu gefundenen Animationsbuddys am diesjährigen Annecy!

– Leoni Dietrich –

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